Oft ertappe ich mich dabei, dass ich ein schlechtes Gewissen bekomme, wenn Milo so zuckersüß mit seinem Spiely im Mäulchen angetippelt kommt, zärtlich mein Bein anstupst und mich damit zum Spielen auffordert, während ich gerade am Schreibtisch über meiner Masterarbeit brüte und eigentlich keine Zeit zum Spielen habe. In dem Moment könnte ich ihn auffressen, so goldig ist er, aber dann muss ich mich ernsthaft zusammenreißen und ihn mit einem blöden Gefühl abwehren.
Eine menschliche Verhaltensweise, welche Stephanie Lang von Langen, die Tierpsychologie mit dem Schwerpunkt Hunde studiert hat, in ihrem Buch "Ich weiß, was du mir sagen willst - Die Sprache der Hunde verstehen" ebenfalls beschreibt.